Dipl.-Psych. Univ. Antje Preibisch

Eidg. anerkannte Psychotherapeutin, Psychologin FSP       Diplomierte Bio- und Neurofeedbacktherapeutin

Was ist Psychotherapie?

Das Ziel einer Psychotherapie besteht darin, Menschen von ihrem seelischen Leiden zu befreien oder zumindest eine Reduktion beeinträchtigender Symptome zu erreichen. Ich persönlich verstehe Psychotherapie als Anleitung zur Selbsthilfe. Psychotherapie soll Menschen dazu befähigen, ihr Leben selbstbestimmt in die Hand zu nehmen und kommende psychische Krisen besser und - wenn möglich - ohne professionelle Hilfe zu bewältigen.

 

Ein weiteres Ziel einer Psychotherapie ist, dass Menschen eine Veränderung ihrer Lebensgestaltung erreichen. Dies kann einige Arbeit an sich selbst bedeuten. Diese Arbeit wird durch mich als Fachperson gesteuert und individuell auf die Problemstellung eines jeden Menschen abgestimmt. Mir persönlich ist sehr wichtig, dass dies in enger Zusammenarbeit und auf Augenhöhe geschieht.


Wann kann Psychotherapie helfen?

Die Wirksamkeit von Psychotherapie ist wissenschaftlich nachgewiesen und anerkannt. Durch Psychotherapie können psychische Krankheiten oder körperlich bedingte Krankheiten mit belastenden Auswirkungen auf die Psyche mit Erfolg behandelt oder beeinflusst werden. 

 

Beschwerden und Erkrankungen, die durch Psychotherapie wirksam beeinflusst werden können sind:

 

  • Depressionen
  • Stressbedingte Erkrankungen, Burnout
  • Ängste (Panikattacken, Phobien)
  • Zwangserkrankungen
  • Psychosomatische Störungen (durch seelische Faktoren beeinflusste körperliche Erkrankungen)
  • Traumata
  • Abhängigkeiten, Essstörungen
  • Schlafstörungen
  • Psychische Folgen körperlicher Erkrankungen

   

Wer nimmt Psychotherapie in Anspruch?

Menschen aus allen sozialen Schichten können in jedem Alter und in jeder Lebensphase psychisch erkranken und aus diesem Grund Psychotherapie benötigen. Psychische Krisen als Vorläufer psychischer Erkrankungen treten besonders gehäuft auf, wenn es darum geht, Übergänge zwischen einzelnen Lebensphasen zu bewältigen. Fehlen die nötigen Ressourcen, um die sich wandelnden Lebensbedingungen zu meistern, können Symptome entstehen, die eine psychotherapeutische Behandlung notwendig machen.


Wie lange dauert eine Psychotherapie?

Je früher eine psychische Störung behandelt wird, desto kürzer und erfolgreicher ist in der Regel die psychotherapeutische Behandlung. Die Dauer der Psychotherapie orientiert sich an den Fortschritten der Behandlung. Grob kann man jedoch von einem Umfang von 10 bis 30 Sitzungen über ein Jahr verteilt ausgehen. Um die Ziele und Fortschritte der Psychotherapie im Auge zu behalten und Stagnation zu vermeiden, helfen regelmässige Standortgespräche während der Behandlung.

 

Eine Psychotherapie ist immer freiwillig. Das heisst, Sie dürfen sich jederzeit und ohne Angabe von Gründen gegen eine Fortsetzung der Behandlung entscheiden.

 

Da Psychotherapie meiner Erfahrung nach voraussetzt, dass die "Chemie" zwischen Therapeut und Klient stimmt, kann es in seltenen Fällen sein, dass eine Behandlung oder die Fortsetzung einer Therapie auch einmal durch mich abgelehnt wird.
 

Das Psychologieberufegesetz (PsyG)

Mit dem am 1. April 2013 in der Schweiz in Kraft getretenen PsyG wurde die psychologische Aus- und Weiterbildung harmonisiert und auf hohem Niveau festgelegt. Das PsyG beinhaltet unter anderem einheitliche Vorgaben und klare Qualitätskriterien für die Ausbildung psychologischer Psychotherapeuten.

 

Auch die Vorgabe, wer Psychotherapie ausüben darf, ist im PsyG schweizweit geregelt. Die Titel Psychologin/Psychologe und Psychotherapeutin/Psychotherapeut sind geschützt. Psychotherapie anbieten und sich als Psychotherapeutin/Psychotherapeut bezeichnen darf nur, wer über einen eidgenössisch anerkannten Weiterbildungstitel verfügt. Das PsyG gewährleistet, dass nur fachlich bestqualifizierte Spezialisten Psychotherapie anwenden dürfen.

 

Als eidgenössisch anerkannte Psychotherapeutin bin ich aufgrund meiner Aus- und Weiterbildung fachlich und juristisch befähigt, eigenverantwortlich Behandlungen bei psychischen Störungen und psychosomatischen Beschwerden durchzuführen.

 

Im Gegensatz zu ärztlichen Psychotherapeutinnen/Psychotherapeuten ist es mir als psychologische Psychotherapeutin jedoch nicht gestattet, Arztzeugnisse auszustellen oder Medikamente zu verschreiben. Auf Ihren Wunsch und selbstverständlich nur mit Ihrem Einverständnis, stimme ich meine Therapie sehr gerne mit den Sie behandelnden Ärzten (Hausarzt, Fachärzte) ab.