Dipl.-Psych. Univ. Antje Preibisch

Eidg. anerkannte Psychotherapeutin, Psychologin FSP       Diplomierte Bio- und Neurofeedbacktherapeutin

Was unterscheidet Beratung von Psychotherapie?

Von Psychotherapie spricht man immer dann, wenn ein Mensch auf Grund einer bereits ausgebrochenen psychischen oder psychosomatischen Erkrankung professionelle Unterstützung sucht. Psychotherapie setzt damit das Vorhandensein einer entsprechenden Diagnose (gestellt nach diagnostischen Richtlinien, die durch die Weltgesundheitsorganisation festgelegt sind) voraus.

 

Allerdings geraten durchaus auch nicht ernsthaft erkrankte Menschen hin und wieder in schwierige Lebenssituationen, die ihre eigenen Ressourcen und Lösungsmöglichkeiten übersteigen. Das kann beispielsweise der Fall sein, wenn wir vor schwierigen beruflichen oder privaten Entscheidungen stehen, wenn wir unter Konflikten in der Partnerschaft oder am Arbeitsplatz leiden, wenn wir in einer Sinn- oder Lebenskrise stecken und ähnliches. In solchen Fällen sind psychologische Beratungsgespräche eine gute Alternative zur Psychotherapie, um Situationen zu reflektieren, Entscheidungen abzuwägen oder eigene Wertvorstellungen und Lebensphasen zu überdenken. Oft reichen hierfür schon wenige Beratungsgespräche aus.

 

Aufgrund des Fehlens einer Erkrankung und einer entsprechenden Diagnose werden die Kosten einer psychologischen Beratung nicht von den Kranken- und Zusatzversicherungen übernommen.

 

Dauer einer Beratung

Je nach Problematik reichen oft bereits wenige und einzelne Beratungssitzungen aus.